Gemeinsam mit Thomas und Jeannine, einem befreundeten Paar, und ihren beiden kleinen Kindern planten wir, über Auffahrt und Pfingsten 2022 nach Kroatien zu reisen. Kurz vor den Ferien kam jedoch alles etwas anders: Unser Kater «Hugo» wurde angefahren, und wir mussten uns zuerst um ihn kümmern. Leider konnten wir so nicht wie geplant am Auffahrts-Donnerstag mit Thomas und Jeannine und ihren Kindern nach Venedig fahren, wo wir eigentlich eine Zwischenübernachtung und eine Besichtigung von Venedig vorgesehen hatten.

Nachdem wir unsern Kater beim Tierarzt in Pension geben konnten, starteten wir einen Tag später und fuhren am Freitag direkt nach Kroatien. Thomas, Jeannine und die Kinder reisten wie geplant von Venedig her an. Unser gemeinsames Zuhause für die kommenden Tage war ein grosszügiger Bungalow auf dem Maistra Camping Veštar nahe Rovinj – ein wunderschön gelegener Campingplatz direkt am Meer, eingebettet in eine ruhige Bucht mit Sand/Kiesstrand mit guter Infrastruktur (Pools, Spielplätzen, kleiner Supermarkt, Restaurant und Tauchschule).

Die Tage dort waren herrlich entspannt. Wir verbrachten viel Zeit am Strand, badeten im klaren Wasser, paddelten mit dem SUP über die Bucht, spielten Brändi Dog und Kubb, kochten gemeinsam und genossen abends ein paar Gläser Wein. 

Natürlich erkundeten wir auch die Umgebung:
• Das touristische, aber sehr charmante Städtchen Rovinj mit seinen engen Gassen und der malerischen Altstadt.
• Das alte Künstlerdorf Grožnjan, das mit seinem besonderen Flair und den kleinen Ateliers sofort verzaubert.
• Eine Weindegustation, bei der wir feststellten, wie gut kroatische Weine tatsächlich sind.
• Ein Abstecher nach Poreč, wo wir durch die lebendige Altstadt schlenderten und den Turm bestiegen – oben wurden wir mit einer fantastischen Aussicht über die Dächer und das glitzernde Meer belohnt.
• Und ein absolutes Highlight: eine Schifffahrt direkt ab unserem Campingplatz, auf der wir sogar Delfine beobachten konnten – ein unvergesslicher Moment.

Ein weiterer Höhepunkt war unser Tagesausflug zum Nationalpark der Plitvicer Seen. Die Fahrt dauerte zwar gut drei Stunden, aber jeder Kilometer lohnte sich. Wir entschieden uns für den Trail „B“ – rund 4 km, machbar in etwa 3–4 Stunden, inklusive einer kurzen Schiff- und Busfahrt. Die Landschaft war schlicht atemberaubend: smaragdgrünes, glasklares Wasser, unzählige Wasserfälle, Holzstege über die Seen und eine Natur, die uns immer wieder staunen liess. Ein wirklich fantastischer Ausflug.

Auf dem Heimweg legten wir noch eine Nacht am Gardasee ein und übernachteten im Campeggio del Garda in Peschiera del Garda – ein schöner Abschluss einer Reise, die trotz holprigem Start voller schöner Momente war.